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  1. Sektion für Landwirtschaft

Geschmackvollere Äpfel durch Eurythmie

Erstellt von Tanja Baumgartner und Eckart Grundmann | 13.05.2026 |   Research-Results
Eurythmische Gesten beeinflussen Wachstum und Reifung von Pflanzen

Vielleicht haben Sie Eurythmie schon auf der Bühne oder in einer Waldorfschule erlebt? Oder als Therapieform bei Krankheiten? Eine weitere Anwendung untersucht das Institut ArteNova seit 25 Jahren: wie sich eurythmische Gesten auf Pflanzen auswirken. Die langjährige Forschung zeigt: Eurythmie beeinflusst nicht nur das Wachstum von Keimlingen, sondern auch den Geschmack von Äpfeln.

Die Eurythmie wurde als Bewegungskunst von Rudolf Steiner entwickelt. Die Laute des Alphabets entsprechen den Ätherkräften. Wenn man alle Laute gleichzeitig sprechen könnte, dann entspräche dies dem menschlichen Ätherleib. Jede eurythmische Geste ist wie ein Fokus auf eine spezielle Ätherkraft: Das B fokussiert auf ein Zentrum, es ist Hülle und Schutz wie unsere Haut. Das L fliesst, steigt auf und sinkt herab wie der Wasserkreislauf, ein Urbild für unseren Blutkreislauf. So finden wir die Urkräfte des Pflanzenwachstums in den eurythmischen Gesten. Mit den eurythmischen Behandlungen wollen wir auf der ätherischen Ebene in einen Dialog mit den Pflanzen treten.

Pionierforschung

Im Jahr 2000 begann die Eurythmistin Tanja Baumgartner, die Wirkung der Eurythmie auf Pflanzen zu erforschen. Zunächst untersuchte sie fast zehn Jahre zusammen mit Stephan Baumgartner vom Institut Hiscia die Grundlagen: Dauer und Häufigkeit der Behandlung, Abstand zum Samen oder zur Pflanze bei der Behandlung, Einfluss der behandelnden Person, Einfluss der Mondphasen und anderes mehr. 2007 wurde das «Institut ArteNova für Eurythmie in Forschung und Kunst» gegründet, um der Forschungsarbeit einen institutionellen Rahmen zu geben. Seitdem erfolgten über 80 verschiedene Forschungsprojekte. Seit 2012 hat sich der Fokus auf die zielgerichtete Anwendung der Eurythmie verschoben: Wie können bestimmte Effekte erreicht werden, die in der landwirtschaftlichen, gärtnerischen oder züchterischen Arbeit gewünscht sind? So erweiterte sich das Spektrum der eurythmischen Behandlungen auf Wasser, Boden, Tiere und Lebensmittel.

Der Einfluss der Behandlungslänge

Die Zahl 40 hat in der Bibel eine besondere Bedeutung, weshalb wir diesen Zeitraum als Behandlungsdauer untersuchen wollten. Tanja Baumgartner behandelte Wasser mit den Lauten L und W über folgende Zeiträume: ein Tag, sieben Tage und vierzig Tage. Anschließend haben wir Kressesamen in zwei Wiederholungen mit diesem Wasser keimen lassen.

Nach der Behandlung wurde das Längenwachstum gemessen und das Wasser mit der Bildekräfteforschung untersucht. In der Gesamtlänge der Keimlinge zeigte sich bei eintägiger Behandlung, dass die W-Pflanzen signifikant länger waren als die L-Pflanzen. Bei sieben Tagen kehrte sich der Effekt um: Die L-Pflanzen waren hoch signifikant länger als die W-Pflanzen – ein Ergebnis, das mit unseren bisherigen Erfahrungen übereinstimmte. Bei den Pflanzen mit 40 Tagen Behandlung und denjenigen der unbehandelten Kontrolle gab es keine Unterschiede. Somit sehen wir, dass die Wirkung der Eurythmie sich durch die längere Behandlung nicht graduell verstärkt.

Der Einfluss der Mondphasen

Aufgrund auffälliger Ergebnisse in vorhergehenden Versuchen haben wir untersucht, in welcher Wechselwirkung die eurythmischen Behandlungen mit den Mondphasen stehen. Dazu wurde Wasser von vier Personen mit verschiedenen Gesten behandelt und dann an jeweils drei Neumond- und Vollmond-Terminen an Kressesamen gegeben und wiederum das Längenwachstum untersucht. Es zeigte sich, dass die Sprosse in allen drei Wiederholungen bei Neumond hoch signifikant länger waren als bei Vollmond. In der Wechselwirkung der Mondphasen mit den einzelnen Lautgesten trat der Effekt auf, dass bei Neumond die Wirkung der Laute nicht unterschieden werden konnte, während es bei Vollmond deutliche Unterschiede zwischen den Lauten gab.

Wir können also davon ausgehen, dass die Mondkräfte in einer feinen Wechselwirkung mit den Ätherkräften stehen, was bei der Anwendung zum Beispiel der biodynamischen Präparate oder potenzierter Heilmittel beachtet werden sollte.

Wasser als Speicher- und Übertragungsmittel

Im Sinne einer praktischen Anwendung eurythmischer Behandlungen haben wir untersucht, inwieweit sich Wasser als Medium – also als Speicher- und Übertragungsmittel – eignet. Dazu wurde Wasser mit acht Testmethoden auf Unterschiede nach eurythmischen Behandlungen mit fünf verschiedenen Lauten und einer «uneurythmisch bewegten» Variante untersucht. Die Untersuchungen reichten von der physischen Ebene, zum Beispiel mit UV-Spektroskopie, über Tests im Lebendigen (Kresse- und Algentest) und die Bildschaffenden Methoden bis hin zur Bildekräfteforschung.

In sieben der acht Methoden konnten Unterschiede im Wasser festgestellt werden. Dabei zeigte sich insbesondere eine Gruppierung von Lauten mit ähnlichen Ergebnissen. Wurden die Ergebnisse der einzelnen Tests jeweils nach ihrem Wert sortiert, zeigten sich zwei Gruppen: eine mit W, B und «bewegt» und eine mit K, S und L. Auch in der Bildekräfteforschung wurden diese Gruppen festgestellt.

Aus den Ergebnissen schliessen wir, dass  sich die durch die eurythmischen Behandlungen bewirkten Veränderungen auf verschiedenen Ebenen nachweisen lassen. Dabei haben Gruppen von Lautgesten in diesem Wasser-Versuch eine vergleichbare Wirkung gezeigt.

Süsse und knackige Äpfel

Eine der Fragen an uns aus der Praxis war, ob Äpfel durch eurythmische Behandlungen süsser und knackiger werden können. Dazu hat Tanja Baumgartner Apfelbäume siebenmal von der Blüte bis zur Ernte jeweils zehn Minuten behandelt. Erste Tests im Labor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL zeigten bereits eine Steigerung des Zuckergehalts bei den Äpfeln, die mit dem Ziel der Steigerung der Süsse behandelt wurden.

In einem Folgeversuch haben wir dann zwei behandelte Sorten in einem Geschmackslabor verblindet testen lassen. Auch dort zeigte sich eine Steigerung der Süsse durch die Behandlung. Vor allem aber war der Wert im Parameter «Gesamturteil» bei der behandelten Variante beider Sorten jeweils signifikant höher als bei der unbehandelten. Es zeigt sich also hier die Möglichkeit, durch eurythmische Behandlungen die Qualität von Lebensmitteln zu beeinflussen. Darin liegt viel Potenzial für die biodynamische Landwirtschaft!

Tanja Baumgartner ist Gründerin des Forschungsinstitutes ArteNova und Eurythmietherapeutin.

Eckart Grundmann hat Agrarwissenschaften an der Universität Kassel-Witzenhausen studiert und forscht am Institut ArteNova.

Weitere Artikel über biodynamische Forschung lesen in der neuen Ausgabe des Magazins Living Farms

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