VORTRAG VON JOHANNES KRONENBERG
Seit über 100 Jahren setzen sich anthroposophische Ansätze und Praktiken intensiv mit Fragen der menschlichen, irdischen und kosmischen Entwicklung auseinander. Laut Dr. Dan McKanan von der Harvard Divinity School zählt die Anthroposophie daher zu den Pionierinnen der sogenannten nachhaltigen Entwicklung und hat die Umweltbewegung maßgeblich geprägt.
Der Mensch wird in einem angemessenen Anthropozentrismus nicht als Zerstörer, sondern als Mitgestalter der Erde verstanden. Eine Erde, die nicht auf eine Ressource oder eine kaputte Maschine reduziert wird, die es zu reparieren gilt; auch nicht eine Erde, die lediglich konserviert oder ausschliesslich zum Schutz des Menschen bewahrt werden sollte. Stattdessen wird eine lebendige Erde in fortwährender Entfaltung und Entwicklung in den Blick genommen. Wie steht dieses komplementäre Schaubild im Verhältnis zum aktuellen Diskurs der nachhaltigen Entwicklung? Und wie kann die Anthroposophie ihre Beiträge erweitern und einbringen?
JOHANNES KRONENBERG, Studium in Nachhaltiger Entwicklung (M.Sc.) und Kunst (B.A.) mit Spezialisierung im Bereich gesellschaftliche Transformation. Erfahrung in verschiedenen NGOs und Universitäten mit Fokus auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
WANN Mittwoch, 18.03.26, 19:00 – 20:30 Uhr
KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
Veranstaltungsort
RS-Haus – Großer Saal
Zur Uhlandshöhe 10
70188 Stuttgart
Tel +49 (0) 711 / 164 31 -14
info@rudolfsteinerhaus.org
