Zukunft gestalten

Intensivwoche 12. – 17. Januar 2020 am Goetheanum, Dornach, Schweiz
Wissen und Werkzeuge für Verantwortungsträger_innen der biodynamischen Bewegung

 

Sie suchen Werkzeuge, Methoden und Erfahrungsaustausch für:

  • die Gestaltung Ihres Betriebs oder Unternehmens von einer Entwicklungsphase in die nächste
  • eine Neu-Positionierung Ihres Betriebs im gesellschaftlichen Umfeld
  • einen inneren Neugriff Ihres Betriebes, Ihrer Organisation oder Institution
  • die Verwandlung von Visionen in realisierbare Projekte
  • eine Erweiterung oder Reduktion Ihres Arbeitsumfangs und -umfeldes

 

Sie sind:

Bäuerin oder Bauer, Gärtnerin oder Gärtner, arbeiten in der Verarbeitung oder im Handel, oder sind für Organisationen und Institutionen tätig im Umfeld der biodynamischen oder biologischen Landwirtschaft.

 

Wir steigen in dieser Woche dort ein, wo wir aus dem Alltag ausgestiegen sind, und fragen: Wo stehe ich? 
 

Die Methode:

Die Anthroposophie ist die Grundlage der Intensivwoche. Durch aktuelle, existentielle Fragen die Anthroposophie als Inspirationsquelle neu zu entdecken, ist ein Ziel der Woche. Das Programm wird begleitet von Impulsbeiträgen zu Natur, Goetheanismus und dem Menschen. Die Pflanze als Urbild der Entwicklungsprozesse wird als Grundlage und Orientierung benutzt. 

In der Intensivwoche arbeiten wir auf dem Hintergrund des U-Prozesses von Claus Otto Scharmer und bearbeiten konkrete Fragen der Arbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben und in biodynamischen Organisationen. Dialogische Werkzeuge helfen, Schritt für Schritt die eigene Frage zu bearbeiten und sich für das Neue zu öffnen. So werden Fragen im Worldcafé bewegt und in Dialogspaziergängen verdichtet. Plastizieren und Malen sind nicht-verbale Kommunikationsmethoden, welche Prozesse der Gestaltung bewusst machen und zum Erlebnis bringen. 

 

Verlauf der Woche:

  • Erster Schritt Eine Standortbestimmung durch den Dialog. Wie stellt sich meine Situation im Blick der anderen dar, wie die Situation der anderen in meinem Blick? 
  • Zweiter Schritt Wir erforschen, welche Ursachen und treibenden Kräfte in uns wirken. 
  • Dritter Schritt Wir verlassen das Gewordene und tauchen in das Werdende ein. Was kommt aus der Zukunft auf mich zu? Stosse ich hier an eine Schwelle, kann sie überschritten werden? 
  • Vierter Schritt Hier machen wir uns unsere Intentionen und Visionen bewusst und versuchen dadurch, dass erspürte Zukünftige zu verdichten. Eröffnet sich dadurch eine neue Richtung für meine weitere Arbeit? 
  • Fünfter Schritt Planen eines konkreten Versuchs, um das Neue in unsere Alltagspraxis zu bringen, um diese entsprechend unseren Quellimpulsen umzuformen.

Dies ist ein intensiver Weg hin zu der Befähigung die Zukunft zu gestalten, sowohl für den Einzelnen als auch für die ganze biodynamische Bewegung. Die Sektion für Landwirtschaft versteht sich als Plattform für die gegenseitige Befruchtung von individuellen und gemeinsamen Zukunftswegen.

Eurythmie

Die Bewegungskunst der Eurythmie ermöglicht uns, ein stärkeres Bewusstsein von unserem Umraum zu entwickeln. Setzen wir diesen Umraum in Bezug zu unserer eigenen Mitte, werden wir handlungsfähig. Dazu gehört auch ein guter Ausgleich von Loslassen und Initiativ-Werden.

 

Der Prozess wird intensiv und durchgehend begleitet von:

  • Barbara Bäumler: Eurythmistin
  • Jean-Michel Florin: Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, Koordinator des biodynamischen Vereins Frankreich
  • Ueli Hurter: Leiter der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, Landwirt, Ferme L‘Aubier; Schweiz
  • Schirin Oeding: MSc. Ökolandbau, Demeter-Landwirtin in der bayrischen Oberpfalz und Projekt-Koordinatorin beim Demeter e.V.
  • Rachel Schneider: Mitgründerin, Institute for Mindful Agriculture 

 

Arbeitssprachen:

Deutsch und Englisch

 

Kursgebühren:

Kursgebühren inkl. Kaffeepause: CHF 750.–  (Euro nach aktuellem Kurs)

optional mit Mittagsessen zzgl. CHF 125.– (Euro nach aktuellem Kurs)

 

Information und Anmeldung:

Sektion für Landwirtschaft
Hügelweg 59, 4143 Dornach, Schweiz
fon +41 61 706 42 12, fax +41 61 706 42 15
landwirtschaftnoSpam@goetheanum.ch

 

Unterkunft:

zimmernoSpam@goetheanum.ch

„Die Intensivwoche war für mich definitiv intensiv. Insbesondere das Zusammentreffen von Menschen, Persönlichkeiten, welche sich auf der gleichen Grundlage bewegend Fragen stellen. Fragen, welche sich mit Entwicklung beschäftigen und anhand der Methode kompetent durch den Prozess geführt wurden. Wenn Menschen aus verschiedensten Ländern zusammentreffen und die Sprache keine Grenze darstellt, das Gemeinsame zu anregenden Gesprächen führt und die Entwicklung der Frage eine individuelle und gleichzeitig eine gemeinsame Sache wird, ist das Wort Intensiv wohl kaum treffender erlebbar.“ 

Markus auf der Maur, www.wein-partner.ch, Teilnehmer 2017