07/17/17

Artikel: Anthroposophie und Umweltschutz: Vier Geschenke

Herbst/Winterausgabe "Biodynamics" 2016/17

Dan McKanan ist Professor an der Harvard Divinity School und seit 1999 der Camphill-Bewegung als Schüler und Freund verbunden. Sein neues Buch „Eco-Alchemy: Anthropsophy and the History and Future of Environmentalism“ wird im November 2017 von der University of California herausgegeben. Es ist eine umfassende Studie über die Beziehung zwischen Anthroposophie und Umweltbewegung, von Rudolf Steiners Landwirtschaftlichem Kurs bis hin zur Verbreitung von solidarischer Landwirtschaft (Community Supported Agriculture) und grünem Bankenwesen im 21. Jahrhundert. Dieser Essay ist eine Zusammenfassung des letzten Kapitels seines Buches. Hier identifiziert McKanan vier Geschenke, welche die Anthroposophie der gesamten Umweltbewegung gemacht hat. Der Textauszug wurde in der Herbst/Winter- Ausgabe 2016/17 von „Biodynamics“ (USA) veröffentlicht.

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06/13/17

Spezifische Qualität erfahrbar machen

Dr. Jasmin Peschke. Foto: Verena Wahl

Interview mit Jasmin Peschke, erschienen in der Anthroposophie weltweit, Ausgabe 6/17

Seit Juni 2016 hat Jasmin Peschke aktuelle Themen der biodynamischen Ernährung sondiert und Veranstaltungen durchgeführt. Am Welternährungstag (16. Oktober) möchte sie Ernährung als schöpferischen Prozess und Beziehungsfrage in die Presse bringen.

Interview online lesen oder hier herunterladen

06/27/17

Tätigkeitsbericht der Sektion 2016/17

Das Team der Sektion für Landwirtschaft. Von links nach rechts: Therese Jung, Ueli Hurter, Verena Wahl, Jasmin Peschke, Jean-Michel Florin. Foto: Michèle Melzer

Blicken Sie mit uns zurück auf eine ereignisreiche Zeit. Neue Themen, gut besuchte Veranstaltungen und gleich zwei abgeschlossene grössere Projekte (zu Saatgut und zu biodynamischen Präparaten) gestalteten unsere Arbeit vom Frühjahr 2016 bis zu Frühjahr 2017 abwechslungsreich und spannend.

Der Tätigkeitsbericht zum Herunterladen

05/31/17

Tagungsdokumentation 2017 "Bodenfruchtbarkeit" erschienen

Titelseite Tagungsdokumentation. Pigmentbild von Christian Kessler

Die Dokumentation der Landwirtschaftlichen Tagung 2017 "Bodenfruchtbarkeit - von der Naturgrundlage zur Kulturaufgabe" können Sie herunterladen, indem Sie auf das Titelbild rechts klicken. Für Druckversionen der Dokumentation schreiben Sie uns gerne ein E-Mail: sektion.landwirtschaft(AT)goetheanum.ch 

 

 

05/29/17

Veranstaltung: Ätherbildung - Der Mensch als Gestalter

Programm und Anmeldetalon zum Herunterladen

22.-23. September 2017: Rhythmus

Das Kolloquium „Ätherbildung – der Mensch als Gestalter“ wird von der Sektion für Landwirtschaft, der Sektion für Redende und Musizierende Künste sowie der Mathematisch-Astronomischen Sektion in gemeinsamer Verantwortung veranstaltet. Im ersten Kolloquium im September 2017 wird mit dem Gesichtspunkt „Rhythmus“, im zweiten in 2018 mit dem Gesichtspunkt „Substanz“ und im dritten Kolloquium im Jahr 2019 mit dem Gesichtspunkt „Bewegung“ gearbeitet.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung: www.goetheanum.org

05/04/17

Fortbildung für KüchenpraktikerInnen - Bericht einer Teilnehmerin

Blick in die Küche des Speisehaus
Foto H. Heer

In meiner Funktion als Geschäftsführerin der anthroposophischen Trägerschaft „Apollonia Stiftung“ ist es mir ein Anliegen, mich mit der Thematik „Anthroposophie“ im Ganzen und auch in Teilgebieten zu beschäftigen. Die Fortbildung für Küchenpraktiker beinhaltete in grossen Teilen Antworten auf Fragen, die ich mir in meiner Arbeit als Geschäftsführerin täglich stelle.
Insbesondere wollte ich herausfinden, wie wir den anthroposophischen Gedanken in unserer täglichen Arbeit – speziell in der Ernährung – umsetzen und ggf. noch vertiefen können. weiterlesen


05/01/17

Bericht: Weiterbildung für Pflanzenzüchtende

Peter Kunz: Gesamtbild landwirtschaftliche Einheit
zwischen Erde und Kosmos

Im Januar 2017 führte die Sativa Rheinau zusammen mit der Getreidezüchtung Peter Kunz eine Weiterbildungswoche für PflanzenzüchterInnen durch. Inhaltlich entwickelt wurde das Programm vom Fonds für Kulturpflanzenentwicklung (Feldbach) und der Sektion fur Landwirtschaft am Goetheanum.

Für die Entwicklung von gesunden und stabilen Sorten ist der Blick für die Ganzheit der Kulturpflanze ein essentielles Werkzeug, denn erst aus dieser Ganzheit erhalten die einzelnen Eigenschaften und Merkmale ihre Bedeutung. Mit 20 TeilnehmerInnen wurde dieses Werkzeug erkenntnismethodisch begründet und zugleich an praktischen Beispielen erarbeitet und geübt.

Den ganzen Bericht über die Weiterbildung können Sie hier herunterladen.

02/10/17

Vorstellung der Studie "Saatgut - Gemeingut"

Die Autoren bei der Vorstellung ihrer Studie am 8. Februar 2017. Von links nach rechts: Peter Kunz, Ueli Hurter und Johannes Wirz. Copyright: Giorgio Hösli

Johannes Wirz, Ueli Hurter und Peter Kunz haben am 8. Februar 2017 ihre Studie "Saatgut - Gemeingut - Züchtung als Quelle von Realwirtschaft, Recht und Kultur" in den Räumen der Getreide-züchtung Peter Kunz in Feldbach der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Saatgut ist Gemeingut“ dieser Slogan kam vor wenigen Jahren als Reaktion gegen die Machtentfaltung der schnell fusionierenden Saatgutindustrie auf, insbesondere durch die Patentierung von Sorten. Ist der Slogan nur ein emotionaler Ausruf oder ist er eine realisierbare Aussage? Diese Frage stand am Ausgangspunkt dieser Studie: Wie kann Saatgut und der Prozess des Züchtens rechtlich und wirtschaftlich so verstanden und gehandhabt werden, damit «Gemeinnützigkeit» im besten Sinne des Wortes zum Tragen kommt? Ganze Studie als Datei

Die Studie können Sie für 17 Franken / 15 Euro plus Versandkosten bei der Sektion für Landwirtschaft beziehen.

sektion.landwirtschaft(AT)goetheanum.ch

Der Referent Sundeep Kamath vor einem vollen Saal im Goetheanum (Foto: Heini Heer)

Grosses Interesse an Bodenfruchtbarkeit

Über 750 Personen aus 36 verschiedenen Ländern haben vom 1. - 4. Februar 2017 an der internationalen Konferenz "Bodenfruchtbarkeit" der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum teilgenommen. Diese zeigte Zusammenhänge zwischen Bodenqualität, Klima und Ernährungssicherheit auf. Ein humusreicher Boden trägt zum Beispiel nicht nur zu einer höheren Fruchtbarkeit bei, er bindet zudem auf natürliche Weise mehr Kohlendioxid als humusärmere Böden. "Bei guter Bewritschaftung des Bodens verbessert sich seine Fruchtbarkeit von Jahr zu Jahr", spricht Ueli Hurter, Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft, aus eigener Erfahrung.

Pressemitteilung vom 3. Februar 2017

Präparate Forschungsprojekt der Sektion: Bericht abgeschlossen

Die biodynamischen Präparate im Kontext: Individuelle Zugänge zur Präparate-Arbeit – Fallstudien der weltweiten Praxis -

Die biodynamischen Präparate sind eine Besonderheit des biodynamischen Landbaus. Sechs Kompostpräparate und zwei Spritzpräparate wurden von Rudolf Steiner im Landwirtschaftlichen Kurs 1924 dargestellt. Seither werden an vielen Orten auf der Welt die biodynamischen Präparate hergestellt und angewendet. Weiter lesen...

Ein zusammenfassendes Buch in deutscher Sprache ist auf Ende 2017 geplant. Der Forschungsbericht auf deutsch steht hier zum Download in zwei verschiedenen Auflösungen zur Verfügung: Präparate im Kontext

The biodynamic preparations in context: Individual approaches to preparation work - Case studies of worldwide practice - scientific report for download in English

 

Koordinationstelle Ernährung an der Sektion für Landwirtschaft

Jasmin Peschke, Leiterin der Koordinationsstelle für Ernährung in der Sektion für Landwirtschaft (Foto: Michèle Melzer)

Goji-Beeren aus China, Chia-Samen aus Mittelamerika, Moringa-Pulver aus Indien – Ernährung vegan oder kohlenhydratarm? Mit der Koordinationsstelle für Ernährung wird Jasmin Peschke in der Sektion für Landwirtschaft Grundlagen zum Verständnis der Zusammenhänge des persönlichen Ernährungsverhaltens schaffen, das individueller und verantwortungsbewusster geworden ist

Das tägliche Brot ist mehr als etwas zu essen. Saatgut, Anbau und Verarbeitung prägen die Lebensmittelqualität. Zur Kultur wird die Ernährung, wenn sozial wirksame Gesichtspunkte wie Nachhaltigkeit, fairer Handel und die Gestaltung des Umfeldes, in dem gegessen wird, berücksichtigt werden. Eine qualitativ hochwertige Mahlzeit, ansprechend und genussvoll zubereitet, ermöglicht, dass individuelle Aufgaben besser ergriffen werden können. Darüber hinaus wird man zum "Landschaftsgestalter der argentinischen Pampas, wenn man täglich ein saftiges Rindersteak isst. Denn dann wird dort mehr Gensoja angebaut", erklärt Jasmin Peschke.

Die Sektion für Landwirtschaft weitet mit der Koordinationsstelle für Ernährung ihre Kernkompetenzen in der biodynamischen Landwirtschaft aus. Die promovierte Oecotrophologin Jasmin Peschke wird Erkenntnisse rund um gesunde, verantwortungsbewusste Ernährung zusammenführen und sie in Form von Fortbildungsveranstaltungen für Profis und Verbraucher aufbereiten, um eine individuelle Ernährung anzuregen. "Ernährungsinitiativen aus allen Ländern bekommen mit mir eine Ansprechpartnerin", so Jasmin Peschke. Um die umfassende Bedeutung der Ernährung deutlich zu machen, zeigt sie auf, wie Züchtung, Landwirtschaft und Verarbeitung mit Arbeitsbereichen der Pädagogik und Medizin zusammenhängen, beispielsweise im Menüplan von Krankenhäusern, Schulen, Betrieben und Altenheimen.

Jasmin Peschke arbeitet eng mit dem Sektionskreis für Ernährung zusammen, eine Plattform für Vertiefungsarbeit und Austausch in Ernährungsfragen. Gegründet wurde der Sektionskreis von der Sektion für Landwirtschaft und der Medizinischen Sektion mit dem Arbeitskreis für Ernährungsforschung und kommt seit 2001 regelmäßig am Goetheanum zusammen.

05/02/16

Tagungsdokumentation 2016 "Unsere Erde - ein globaler Garten?"

Die Dokumentation der Landwirtschaftlichen Tagung 2016 "Unsere Erde, ein globaler Garten?" können Sie herunterladen, indem Sie auf das Titelbild rechts klicken. Für Druckversionen der Dokumentation schreiben Sie uns gerne ein E-Mail: sektion.landwirtschaft(AT)goetheanum.ch 

 

 

04/20/16

Verantwortung für die Tierwelt - Vortrag von Ueli Hurter bei Hermes, AT


12/01/15

Neu: Website des Freundeskreises der Sektion für Landwirtschaft

Der Freundeskreis der Sektion für Landwirtschaft wurde 2005 von einer Gruppe von Interessierten gegründet.
Das Ziel des Freundeskreises ist die Unterstützung der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum, als Zentrum der biologisch-dynamischen Bewegung. Neu hat der Freundeskreis eine eigene Website: www.freundeskreis-landwirtschaft.ch

Buch: "Das aufkeimende Leben der Zukunft..."

Veröffentlichung der Sektion

Jean-Michel Florin, Ueli Hurter und Constanza Kaliks

Wie hat Rudolf Steiner gearbeitet? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Bienenvorträgen Ende 1923 und dem Landwirtschaftlichen Kurs an Pfingsten 1924? Was lebt in den Jugendansprachen von Breslau und Koberwitz? Wie hören wir heute aus der aktuellen Gegenwart diese ganz aus der Situation entstandenen Wort- und Bildprägungen? Wie stehen wir Menschen als auf Freiheit veranlagte Wesen der geschöpften Natur gegenüber? Wie gewinnen wir Erkenntnisse, die unser Tun in der Landwirtschaft orientieren können? Die drei Autoren gehen in ihren Beiträgen, die im Rahmen der Veranstaltungen der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum als Vorträge entstanden sind, diesen Fragen nach.

Erhältlich beim Verlag am Goetheanum
69 Seiten, 11,8 x 17,8 cm
ISBN: 978-3-7235-1529-7

Buch: "Agrikultur für die Zukunft"

Biodynamische Landwirtschaft heute.
90 Jahre Landwirtschaftlicher Kurs Koberwitz

Ueli Hurter (Hg.)

Der «Landwirtschaftliche Kurs», 1924 von Rudolf Steiner gehalten, hat einen neuen Impuls für die Landwirtschaft ins Leben gerufen: Eine ganzheitliche Landwirtschaft, die aus modernem Ansatz direkt mit den Lebensprozessen der Natur arbeitet und dadurch der Kultivierung der Erde eine neue Zukunft erschliesst. Aus den ersten Anfängen ist in den 90 Jahren eine weltweite Bewegung entstanden. Diese wird in dem Buch von je aktuell kompetenten Autoren vielfältig dargestellt mit Beiträgen: Die historische Entwicklung – Der landwirtschaftliche Betrieb in seiner Ganzheit – Naturwissenschaftliche Versuchsresultate – Neue Methoden der Forschung – Düngung, Kompostierung, Präparate – Landschaftsgestaltung – Subtropische und tropische Landwirtschaft – Saatgut – Konstellationsforschung – Bienen – Weinbau – Qualität in der Ernährung – Demeter, ein weltweit vernetztes Label – Ausbildungen – Soziale Landwirtschaft – Sozialgestaltung, Bodenrecht, neue Formen der Vermarktung - Herausragende Beispiele aus allen Kontinenten.
Die Dokumentation gibt einen Überblick über die Kerngedanken der biodynamischen Landwirtschaft und die Vielfalt wie diese sich in den 90 Jahren seit Koberwitz in der weltweiten biodynamischen Bewegung ausgestaltet haben.

Verlag am Goetheanum
ISBN 978-3-7235-1508-2

Die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum

Die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum ist eine von elf Sektionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum, Dornach/Schweiz. Die Sektion für Landwirtschaft trägt aus anthroposophischer Geisteswissenschaft zur Entwicklung der Landwirtschaft bei. Die wichtigsten Aufgaben der Sektion für Landwirtschaft sind die Koordination und das Impulsieren der biodynamischen Bewegung weltweit.
Die biodynamische Landwirtschaft (auch biologisch-dynamische Landwirtschaft genannt) wurde 1924 durch einen Vortragszyklus von Rudolf Steiner, dem “Landwirtschaftlichen Kurs”, geboren. Heutzutage wird biodynamische Landwirtschaft weltweit praktiziert, und über 150.000 Ha Land sind Demeter-zertifiziert. Das Gedankengut, das der biodynamischen Landwirtschaft zugrunde liegt, hat viele der Landwirtschaft nahe liegenden Gebiete inspiriert: Landschaftsgestaltung, Ernährung, Sozialtherapie, Bienenhaltung, Weinbau und viele mehr. Auch haben sich aus der biodynamischen Bewegung, unter anderem, neue Forschungsmethoden, neue Wirtschaftssysteme für die Landwirtschaft und neue Formen des Landbesitzes entwickelt.
Um mehr über die biodynamische Landwirtschaft zu erfahren, können Sie unsere Website erkunden, eines unserer empfohlenen Bücher lesen, einen biodynamischen Verein in Ihrer Nähe kontaktieren oder zu einer Veranstaltung der Sektion für Landwirtschaft kommen. Die Landwirtschaftliche Tagung, die jährlich Anfang Februar stattfindet, ist ein guter Ort um die biodynamische Bewegung kennen zu lernen.