Arbeit nach kosmischen Rhythmen

Jean-Michel Florin

In der Praxis der biodynamischen Landwirtschaft wurde und wird der Aspekt der Wirkung der kosmischen Rhythmen unter den Produzenten sehr unterschiedlich berücksichtigt. Die Spannbreite erstreckt sich von Menschen, die meinen der Himmel wirke heute nicht mehr, bis zu denjenigen, welche die astronomischen Rhythmen so genau wie möglich berücksichtigen. Die direkte Verbindung zwischen kosmischen Rhythmen (besonders über den siderischen Rhythmus und die 4 Elemente-Wirkungen) und Pflanzen, wie sie die Gartenkalender herausarbeiten, trifft die Sehnsucht sehr vieler Menschen nach einer neuen Verbindung mit der Natur und mit den Sternen.

Die Landwirtschaft arbeitet mit einem Zusammenspiel von sehr vielen verschiedenen Faktoren, die in der Praxis untrennbar sind. Jedes Feld ist ein total offenes System. Die äusseren Einflüsse analytisch zu trennen ist beinahe unmöglich. So wirken die meteorologischen Bedingungen, das lokale Klima, der Boden, die Art der Düngung und vieles andere zusammen. All diese Bedingungen können auf die Empfänglichkeit der Pflanze für kosmische Rhythmen einen Einfluss haben. Ein weiterer, oft vergessener Aspekt, der einen wesentlichen Einfluss hat, wann immer man Versuche mit dem Lebendigen macht, ist der Mensch selbst. Für die Kulturpflanze ist der Landwirt ein sehr wichtiger Teil ihrer Umgebung: er kann durch seine Aufmerksamkeit, Begeisterung und Empfindlichkeit bestimmte Wirkungen verstärken oder vermindern. Es ist interessant, verschiedenen Menschen auf ihren Höfen oder auf ihren Versuchsfeldern zuzusehen. Warum? Dabei kann man die Grenzen der statistischen Forschung erleben welche die natürliche Variabilität und den Einfluss des handelnden Menschen durch die statistische Auswertung eliminiert. So kann man Landwirte antreffen, die sehr effektiv mit den kosmischen Rhythmen arbeiten.

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